Sumpfgrube reinigen: Schritt für Schritt

Schlamm sammelt sich am Boden. Das ist die Natur einer Sumpfgrube – sie fängt auf, was durch die Drainage kommt, und mit der Zeit setzt sich feiner Sediment ab, bildet eine Schicht, die dick genug wird, um den Schwimmerschalter zu blockieren oder die Pumpe zu verstopfen. Die meisten Hausbesitzer denken erst an die Grube, wenn sie nicht mehr funktioniert, aber eine jährliche Reinigung verhindert genau diese Notfälle. Die Arbeit selbst ist nicht kompliziert, aber sie erfordert methodisches Vorgehen. Sie werden nass, Sie werden dreckig, und Sie müssen in einen engen Schacht hineinreichen. Das Ergebnis ist eine Pumpe, die beim nächsten Starkregen zuverlässig anspringt, und ein Keller, der trocken bleibt. Eine Stunde Arbeit im Frühjahr erspart Ihnen einen überfluteten Keller im Herbst.

  1. Pumpe vom Strom trennen. Schalten Sie die Sumpfpumpe am Sicherungskasten aus, nicht nur am Stecker. Prüfen Sie mit einem Spannungsprüfer, dass kein Strom mehr fließt. Markieren Sie die Sicherung mit Klebeband, damit niemand sie während der Arbeit wieder einschaltet.
  2. Wasser aus der Grube pumpen. Setzen Sie eine separate Tauchpumpe oder einen Nasssauger ein, um das Wasser aus der Grube zu entfernen. Führen Sie den Schlauch nach draußen, mindestens 3 Meter vom Fundament entfernt. Pumpen Sie, bis nur noch etwa 5 cm Wasser am Boden stehen.
  3. Sumpfpumpe ausbauen. Lösen Sie die Abflussleitung von der Pumpe. Bei PVC-Anschlüssen: Markieren Sie die Position, bevor Sie die Verschraubung lösen. Heben Sie die Pumpe aus der Grube und legen Sie sie auf eine Plastikplane. Prüfen Sie das Rückschlagventil in der Leitung auf Funktion.
  4. Schlamm und Ablagerungen entfernen. Schöpfen Sie groben Schlamm mit einer Kelle in einen Eimer. Sprühen Sie dann mit einem Gartenschlauch die Grubenwände ab und saugen Sie das aufgewirbelte Wasser mit dem Nasssauger ab. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der Beton sichtbar sauber ist und kein Schlamm mehr am Boden liegt.
  5. Pumpe und Schwimmer reinigen. Spülen Sie die Pumpe mit klarem Wasser ab. Reinigen Sie den Schwimmerschalter gründlich – Schlamm an der Mechanik ist die häufigste Ausfallursache. Prüfen Sie das Ansaugsieb auf Verstopfungen und entfernen Sie alle Ablagerungen mit einer Bürste.
  6. Grube auf Schäden prüfen. Leuchten Sie mit einer Taschenlampe in die Grube. Suchen Sie nach Rissen im Beton, defekten Einlassrohren oder eindringendem Grundwasser an unerwarteten Stellen. Prüfen Sie, ob der Deckel fest sitzt und keine Lücken für Gerüche oder Ungeziefer offen stehen.
  7. Pumpe wieder einbauen. Setzen Sie die Pumpe zurück in die Grube. Achten Sie darauf, dass sie stabil auf dem Boden steht und nicht kippt. Verbinden Sie die Abflussleitung wieder – die Verschraubung muss handfest sein, kein Werkzeug nötig. Stellen Sie sicher, dass der Schwimmerschalter frei schwingen kann.
  8. Funktion testen. Schalten Sie die Sicherung wieder ein. Gießen Sie langsam Wasser in die Grube, bis der Schwimmer anhebt und die Pumpe anspringt. Prüfen Sie, ob Wasser zügig abgepumpt wird und keine Leckage an der Abflussleitung auftritt. Lassen Sie die Pumpe vollständig leerlaufen und abschalten.