Lüftungsgitter im Bad reinigen
Staub sammelt sich in Badlüftungen schneller an, als die meisten Hausbesitzer vermuten. Was als dünne Schicht beginnt, wird innerhalb weniger Monate zu einer klebrigen Masse aus Feuchtigkeit, Hautschuppen und Haarspray-Rückständen. Diese Ablagerungen reduzieren nicht nur die Lüftungsleistung um bis zu vierzig Prozent, sondern belasten auch den Motor unnötig. Ein sauberes Lüftungsgitter arbeitet leiser, effizienter und hält Jahre länger. Die Reinigung selbst dauert zwanzig Minuten und erfordert keine Spezialwerkzeuge. Die meisten Gitter lassen sich werkzeuglos abnehmen, und die Verschmutzung löst sich mit gewöhnlichem Spülmittel. Zweimal jährlich durchgeführt – idealerweise im Frühjahr und Herbst – bleibt die Badlüftung funktionsfähig und der Raum trockener. Schimmelbildung hat bei guter Belüftung deutlich weniger Chancen.
- Stromzufuhr unterbrechen. Schalten Sie die Sicherung für das Badezimmer am Sicherungskasten aus. Testen Sie den Lichtschalter der Lüftung, um sicherzugehen, dass kein Strom mehr fließt. Bei kombinierten Licht-Lüftungs-Schaltern reicht es, die entsprechende Sicherung zu ziehen.
- Gitter lösen und abnehmen. Die meisten Lüftungsgitter haben entweder Federklemmen an den Seiten oder werden durch eine Vierteldrehung gelöst. Bei Federklemmen drücken Sie die Metallbügel zusammen und ziehen das Gitter vorsichtig nach unten. Bei Drehverschlüssen drehen Sie das Gitter gegen den Uhrzeigersinn, bis es sich löst.
- Groben Staub entfernen. Halten Sie das Gitter über einen Mülleimer und klopfen Sie es leicht aus. Mit einer weichen Bürste oder einem alten Pinsel entfernen Sie lockeren Staub aus den Lamellen. Saugen Sie bei Bedarf mit einem Bürstenaufsatz über das Gitter.
- Gitter waschen. Füllen Sie ein Waschbecken oder eine Schüssel mit warmem Wasser und einem Spritzer Spülmittel. Legen Sie das Gitter ein und lassen Sie es fünf Minuten einweichen. Schrubben Sie beide Seiten mit einem Schwamm oder einer Bürste, besonders in den Ritzen zwischen den Lamellen.
- Ventilatorflügel absaugen. Während das Gitter trocknet, saugen Sie mit einem schmalen Aufsatz vorsichtig die Ventilatorflügel in der Deckenöffnung ab. Berühren Sie die Flügel nicht – sie sind empfindlich und können sich verbiegen. Ein feuchtes Tuch erreicht die äußeren Bereiche des Gehäuses.
- Gitter trocknen. Schütteln Sie überschüssiges Wasser ab und tupfen Sie das Gitter mit einem Handtuch trocken. Lassen Sie es anschließend mindestens dreißig Minuten an der Luft nachtrocknen. Das Gitter muss vollständig trocken sein, bevor es wieder eingesetzt wird.
- Gitter wieder einsetzen. Setzen Sie das trockene Gitter zurück in die Öffnung. Bei Federklemmen drücken Sie die Bügel zusammen, schieben das Gitter in Position und lassen die Federn einrasten. Bei Drehverschlüssen setzen Sie das Gitter ein und drehen es im Uhrzeigersinn fest.
- Funktion prüfen. Schalten Sie die Sicherung wieder ein und testen Sie die Lüftung. Sie sollte gleichmäßig und leiser als vorher laufen. Halten Sie ein Papiertaschentuch vor das Gitter – es sollte durch den Luftstrom angezogen werden.