Holzzaun richtig pflegen und vor Fäulnis schützen
Regelmäßige Reinigung, Lasur alle 2-3 Jahre und sofortige Reparatur beschädigter Stellen halten Ihren Holzzaun jahrzehntelang fäulnisfrei.
- Zaun gründlich reinigen. Entfernen Sie Schmutz, Moos und Algen mit einer steifen Bürste und warmem Seifenwasser. Hartnäckige Ablagerungen lösen Sie mit einem Hochdruckreiniger bei niedrigem Druck. Lassen Sie den Zaun mindestens 24 Stunden vollständig trocknen.
- Beschädigte Stellen reparieren. Prüfen Sie jeden Pfosten und jede Latte auf Risse, lose Nägel oder beginnende Fäulnis. Tauschen Sie morsche Bretter komplett aus. Kleinere Risse füllen Sie mit Holzkitt auf und schleifen nach dem Trocknen glatt.
- Metalteile behandeln. Entfernen Sie Rost von Schrauben und Beschlägen mit Stahlwolle. Streichen Sie anschließend alle Metallteile mit Rostschutzlack. Ersetzen Sie stark korrodierte Befestigungselemente durch verzinkte Alternativen.
- Grundierung auftragen. Tragen Sie bei unbehandeltem oder stark verwittertem Holz eine Holzschutz-Grundierung auf. Diese dringt tief ins Holz ein und bildet die Basis für die nachfolgende Lasur. Arbeiten Sie immer in Faserrichtung.
- Holzschutzmittel auftragen. Streichen Sie den gesamten Zaun mit einer hochwertigen Holzschutzlasur. Beginnen Sie mit den Pfosten und arbeiten sich zu den Latten vor. Tragen Sie zwei dünne Schichten auf, jeweils mit 4-6 Stunden Trockenzeit zwischen den Anstrichen.
- Drainage verbessern. Sorgen Sie für mindestens 15 cm Abstand zwischen Zaununterkante und Erdboden. Entfernen Sie Unkraut und Laub regelmäßig vom Zaunfuß. Bei stehendem Wasser graben Sie einen kleinen Entwässerungsgraben.