Die richtige weiße Wandfarbe für Ihr Zuhause auswählen
Wählen Sie weiße Wandfarbe basierend auf dem Lichteinfall des Raumes und dem gewünschten Ambiente - warme Weißtöne für gemütliche Räume, kühle für moderne Atmosphäre.
- Lichteinfall des Raumes beurteilen. Betrachten Sie den Raum zu verschiedenen Tageszeiten. Räume mit viel Tageslicht vertragen kühle Weißtöne wie Brillantweiß oder Alpinaweiß. Räume mit wenig natürlichem Licht benötigen warme Weißtöne mit leichten Gelb- oder Beigeuntertönen, um nicht kalt zu wirken.
- Raumnutzung berücksichtigen. Für Arbeitsräume und Küchen eignen sich reine, helle Weißtöne, die Konzentration fördern. Schlaf- und Wohnräume profitieren von wärmeren Weißtönen mit cremigen oder sandigen Untertönen. Badezimmer vertragen sowohl warme als auch kühle Weißtöne, je nach Ausstattung.
- Farbmuster bei verschiedenen Lichtverhältnissen testen. Streichen Sie große Testflächen von mindestens 50x50 cm an verschiedene Wände. Betrachten Sie diese bei Tageslicht, Kunstlicht und Kerzenschein. Weiße Farbe verändert sich stark je nach Beleuchtung - was tagsüber perfekt aussieht, kann abends gelbstichig oder bläulich wirken.
- Unterton der weißen Farbe bestimmen. Vergleichen Sie mehrere Weißtöne nebeneinander auf weißem Papier. So erkennen Sie die Untertöne: Grünstichige Weißtöne wirken frisch aber können kühl erscheinen, rosa Untertöne schaffen Wärme, blaue Untertöne wirken elegant aber distanziert, gelbe Untertöne sind gemütlich aber können bei falscher Beleuchtung schmutzig aussehen.
- Glanzgrad entsprechend der Beanspruchung wählen. Matt gestrichene Wände kaschieren Unebenheiten und wirken edel, sind aber schwer zu reinigen. Seidenmatt bietet einen Kompromiss zwischen Optik und Reinigungsfähigkeit. Seidenglanz eignet sich für stark beanspruchte Bereiche wie Flure und Kinderzimmer. Hochglanz ist nur für Küchen und Bäder empfehlenswert.
- Qualität der Wandfarbe prüfen. Investieren Sie in hochwertige Farbe mit guter Deckkraft. Billige weiße Farbe wirkt oft grau oder schmutzig und benötigt mehrere Anstriche. Achten Sie auf Angaben zur Nassabriebbeständigkeit (Klasse 1-5) und Deckkraft (Klasse 1-4). Für Wohnräume sind Klasse 2 bei beiden Werten ausreichend.