Schmetterlinge in den eigenen Garten locken

Schmetterlinge werden von nektarreichen Blütenpflanzen, sonnigen Standorten und pestizidfreien Gärten angezogen. Pflanzen Sie heimische Stauden wie Lavendel, Sommerflieder und Sonnenhut für beste Ergebnisse.

  1. Nektarreiche Blütenpflanzen auswählen. Setzen Sie auf bewährte Schmetterlingspflanzen wie Lavendel, Sommerflieder (Buddleja), Sonnenhut, Phlox und Fetthenne. Diese Stauden blühen lange und bieten reichlich Nektar. Achten Sie darauf, dass von Frühjahr bis Herbst immer etwas blüht - planen Sie die Blütezeiten gestaffelt.
  2. Sonnigen Standort schaffen. Schmetterlinge sind wechselwarme Tiere und brauchen Wärme. Wählen Sie einen Bereich, der mindestens 6 Stunden täglich Sonne bekommt. Schaffen Sie windgeschützte Ecken mit größeren Pflanzen oder einer niedrigen Hecke als Windschutz.
  3. Heimische Wildpflanzen integrieren. Lassen Sie bewusst wilde Ecken mit Brennnesseln, Disteln und Klee stehen. Diese dienen als Raupenfutter und Eiablageplätze. Säen Sie eine Wildblumenwiese oder lassen Sie einen Teil des Rasens länger wachsen.
  4. Wasserstellen anlegen. Stellen Sie flache Schalen mit Wasser auf oder schaffen Sie kleine Pfützen. Legen Sie Steine oder Kies hinein, damit Schmetterlinge landen und trinken können. Wechseln Sie das Wasser regelmäßig, um Mückenbrut zu vermeiden.
  5. Auf Pestizide verzichten. Verwenden Sie keine chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel oder Unkrautvernichter. Diese schaden nicht nur Schmetterlingen, sondern auch anderen nützlichen Insekten. Setzen Sie stattdessen auf natürliche Schädlingsbekämpfung durch Nützlinge.
  6. Überwinterungsplätze schaffen. Lassen Sie im Herbst Stängel und Laub stehen. Stapeln Sie Holz, Steine oder schaffen Sie Reisighaufen als Verstecke. Viele Schmetterlinge überwintern als Puppe oder Falter und brauchen geschützte Plätze.