Kellerbeleuchtung fachgerecht installieren
Licht verwandelt einen dunklen Keller in einen echten Wohn- oder Arbeitsraum. Viele Keller leiden unter einer einzigen, schwachen Glühbirne, die nur die Mitte des Raumes erhellt, während die Ecken im Schatten verschwinden. Eine durchdachte Beleuchtung hebt die Stimmung und sorgt für Sicherheit, besonders wenn Sie den Raum als Werkstatt oder Vorratslager nutzen. Der Schlüssel zu einem gut beleuchteten Keller liegt in der gleichmäßigen Verteilung. Wir setzen auf LED-Technik, da diese effizient ist und auch bei kühleren Temperaturen sofort ihre volle Leuchtkraft erreicht. Mit ein wenig Planung und der richtigen Verkabelung lässt sich das Licht so anordnen, dass jeder Quadratmeter nutzbar wird, ganz ohne professionelle Hilfe.
- Planung und Stromkreis prüfen. Skizzieren Sie Ihren Kellergrundriss und markieren Sie die Positionen der Leuchten. Überprüfen Sie am Sicherungskasten, ob der Stromkreis für die zusätzliche Last ausgelegt ist.
- Strom abschalten. Schalten Sie den entsprechenden Sicherungsautomaten aus und sichern Sie ihn gegen Wiedereinschalten. Prüfen Sie mit einem Spannungsprüfer an der Abzweigdose, ob der Strom wirklich weg ist.
- Kabel verlegen. Verlegen Sie die Feuchtraumleitungen in Kunststoff-Leerrohren an der Decke entlang. Befestigen Sie die Rohre alle 50 cm mit Schellen, um einen sauberen Verlauf zu garantieren.
- Leuchten montieren. Zeichnen Sie die Bohrlöcher anhand der Leuchtenschablone an. Bohren Sie die Löcher, setzen Sie die Dübel ein und schrauben Sie die Gehäuse der Feuchtraumwannenleuchten fest.
- Anschluss der Leitungen. Führen Sie die Adern in die Anschlussklemmen der Leuchten ein. Achten Sie auf die korrekte Belegung: Braun (L), Blau (N) und Gelb-Grün (PE).
- Funktionstest. Setzen Sie die Abdeckungen der Leuchten auf und rasten Sie diese ein. Schalten Sie die Sicherung wieder ein und testen Sie jeden einzelnen Lichtschalter.