Undichte Stellen an Fenstern und Türen abdichten

Luftundichtigkeiten entstehen meist an Rahmen, Dichtungen und Anschlüssen. Mit Dichtungsmasse, neuen Gummidichtungen oder Schaumstoff lassen sich diese Stellen dauerhaft verschließen und Heizkosten sparen.

  1. Undichte Stellen aufspüren. Halten Sie bei windigem Wetter eine brennende Kerze oder ein dünnes Blatt Papier vor Fenster- und Türrahmen. Flackert die Flamme oder bewegt sich das Papier, haben Sie eine undichte Stelle gefunden. Prüfen Sie besonders die Bereiche zwischen Rahmen und Mauerwerk, sowie alte Gummidichtungen an den Flügeln.
  2. Alte Dichtungen entfernen. Ziehen Sie verschlissene Gummidichtungen vorsichtig aus den Nuten heraus. Kratzen Sie Reste von altem Silikon oder Dichtungsmasse mit einem Spachtel ab. Reinigen Sie die Oberflächen gründlich mit einem Lappen und Spiritus, damit neue Materialien richtig haften.
  3. Kleine Risse abdichten. Drücken Sie Acryl-Dichtungsmasse in schmale Spalten zwischen Rahmen und Wand. Ziehen Sie die Masse mit einem angefeuchteten Finger glatt. Für bewegliche Anschlüsse verwenden Sie dauerelastisches Silikon. Lassen Sie alles mindestens 24 Stunden trocknen.
  4. Neue Fensterdichtungen einbauen. Messen Sie die benötigte Länge der Dichtungsprofile ab und schneiden Sie diese mit einem scharfen Messer zu. Drücken Sie die neuen Gummidichtungen fest in die Nuten des Rahmens. Achten Sie darauf, dass die Ecken sauber anschließen und keine Lücken entstehen.
  5. Türschwellen nacharbeiten. Prüfen Sie den Spalt unter der Tür mit einem Lineal. Ist er größer als 5 mm, bringen Sie eine Bürstendichtung oder einen Zugluftschutz an der Türunterkante an. Bei größeren Spalten kann eine höhenverstellbare Bodendichtung nötig sein.
  6. Funktionstest durchführen. Schließen Sie Fenster und Türen vollständig und wiederholen Sie die Kerzen- oder Papierprobe. Prüfen Sie auch, ob sich die Fenster noch leichtgängig öffnen lassen und die Dichtungen nicht zu stark zusammengedrückt werden.