Fußleisten in jedem Raum fachgerecht verlegen
Fußleisten werden mit einer Kappsäge auf Gehrung geschnitten und mit Nägeln oder Montagekleber an der Wand befestigt. Die Ecken erfordern 45-Grad-Schnitte für saubere Verbindungen.
- Raum vermessen und Material berechnen. Messen Sie den Umfang des Raumes und ziehen Sie die Türöffnungen ab. Planen Sie 10% Verschnitt ein. Notieren Sie sich, wo Innen- und Außenecken sind, da diese unterschiedliche Schnitte benötigen.
- Werkzeug vorbereiten und Arbeitsplatz einrichten. Stellen Sie die Kappsäge auf einen stabilen Arbeitsbock. Prüfen Sie, ob die Säge exakt auf 45 Grad eingestellt werden kann. Legen Sie alle Leisten bereit und markieren Sie diese mit Bleistift für die jeweiligen Wandabschnitte.
- Erste Leiste an der längsten Wand anbringen. Beginnen Sie immer an der längsten Wand gegenüber der Eingangstür. Schneiden Sie beide Enden gerade ab, wenn die Wand zwischen zwei Innenecken liegt. Befestigen Sie die Leiste mit dem Nagelgerät alle 40-50 cm oder verwenden Sie Montagekleber für sehr gerade Wände.
- Innenecken mit Gehrungsschnitten verbinden. Schneiden Sie beide angrenzenden Leisten im 45-Grad-Winkel zu. Die linke Leiste bekommt einen Gehrungsschnitt von links oben nach rechts unten, die rechte Leiste umgekehrt. Testen Sie die Passform vor der endgültigen Montage.
- Außenecken präzise verbinden. Bei Außenecken werden beide Leisten ebenfalls auf Gehrung geschnitten, aber in umgekehrter Richtung als bei Innenecken. Messen Sie sorgfältig, da Außenecken oft nicht exakt 90 Grad haben.
- Türzargen und Heizkörper umarbeiten. An Türzargen schneiden Sie die Fußleiste bündig ab. Bei Heizkörpern sägen Sie entsprechende Aussparungen. Verwenden Sie eine Stichsäge für kurvige Schnitte rund um Rohre oder komplizierte Formen.
- Nagellöcher verspachteln und Fugen abdichten. Füllen Sie alle sichtbaren Nagellöcher mit Holzspachtel. Verwenden Sie Acryl-Fugenmasse, um kleine Spalte zwischen Leiste und Wand zu schließen. Ziehen Sie die Fuge mit dem Finger oder einem Fugenglätter glatt ab.
- Oberfläche nachbearbeiten. Schleifen Sie gespachtelte Stellen nach dem Trocknen glatt. Streichen oder beizen Sie unbehandelte Leisten in der gewünschten Farbe. Bei vorbehandelten Leisten reicht meist nur das Nachstreichen der Spachtelstellen.