Zulaufschlauch der Spülmaschine austauschen
Wasser auf dem Küchenboden. Ein feuchter Fleck unter der Spülmaschine, der sich ausbreitet. Der Zulaufschlauch — dieses unscheinbare Teil zwischen Eckventil und Maschine — hat nachgegeben. Meistens sind es die alten Gummischläuche, die nach Jahren spröde werden, manchmal ein lockerer Anschluss, der nicht mehr dicht hält. Die gute Nachricht: Der Austausch ist eine der überschaubarsten Reparaturen in der Küche. Ein neuer geflochtener Edelstahlschlauch kostet zwischen 15 und 25 Euro und hält zehn Jahre oder länger. Die Arbeit selbst braucht keine besonderen Kenntnisse, nur methodisches Vorgehen und die richtige Reihenfolge. Wasser abstellen, Schlauch lösen, neuen montieren, auf Dichtheit prüfen. Fertig ist eine Reparatur, die sonst schnell 120 Euro Handwerkerrechnung bedeutet hätte.
- Wasserzufuhr absperren und Maschine vorbereiten. Drehen Sie das Eckventil unter der Spüle im Uhrzeigersinn zu. Öffnen Sie die Spülmaschinentür und ziehen Sie den unteren Korb heraus. Legen Sie alte Handtücher unter den Spülbereich — beim Lösen des Schlauchs kommt immer etwas Restwasser.
- Alten Schlauch am Eckventil lösen. Greifen Sie unter die Spüle und tasten Sie nach dem Eckventil an der Kaltwasserleitung. Mit der Rohrzange die Überwurfmutter gegen den Uhrzeigersinn lösen. Der Schlauch sitzt oft fest — mit gleichmäßigem Druck arbeiten, nicht ruckartig ziehen. Halten Sie einen Lappen bereit für auslaufendes Wasser.
- Schlauch an der Spülmaschine abschrauben. Knien Sie sich vor die offene Maschine. Am Boden links oder rechts finden Sie den Anschluss des Zulaufschlauchs — meist ein Messinganschluss mit Überwurfmutter. Mit der Rohrzange lösen und den Schlauch herausziehen. Prüfen Sie dabei die Dichtung im Anschluss — ist sie hart oder beschädigt, tauschen Sie sie mit aus.
- Neuen Schlauch am Eckventil anschließen. Wickeln Sie zwei Umdrehungen Teflonband im Uhrzeigersinn auf das Gewinde des Eckventils. Schrauben Sie die Überwurfmutter des neuen Schlauchs handfest auf. Dann mit der Rohrzange eine Dreiviertelumdrehung nachziehen — fest, aber nicht übertrieben. Zu viel Kraft beschädigt die innere Dichtung.
- Schlauch an Spülmaschine befestigen. Führen Sie das andere Ende zum Anschluss an der Maschine. Achten Sie darauf, dass der Schlauch nicht geknickt wird oder unter Spannung steht. Schrauben Sie die Überwurfmutter handfest auf, dann wieder eine Dreiviertelumdrehung mit der Zange. Der Schlauch sollte einen leichten Bogen bilden, nicht straff gezogen sein.
- Wasserzufuhr öffnen und prüfen. Öffnen Sie das Eckventil langsam gegen den Uhrzeigersinn. Hören Sie das Wasser in den Schlauch strömen. Wischen Sie beide Anschlüsse trocken und beobachten Sie sie zwei Minuten lang. Kein Wasser, keine feuchten Stellen — dann ist der Anschluss dicht.
- Probelauf durchführen. Schließen Sie die Spülmaschinentür und starten Sie einen kurzen Spülgang. Nach zwei Minuten öffnen Sie die Tür und prüfen Sie, ob Wasser in die Maschine gelangt ist. Gehen Sie unter die Spüle und kontrollieren Sie alle Anschlüsse erneut auf Nässe. Alles trocken? Dann ist die Arbeit erledigt.