Kahle Stellen im Rasen reparieren

Kahle Rasenstellen lassen sich durch Nachsaat, Auflockerung der Erde und regelmäßige Bewässerung erfolgreich reparieren.

  1. Ursache der kahlen Stellen ermitteln. Schauen Sie sich die betroffenen Bereiche genau an. Häufige Ursachen sind Hundeurin, zu viel Schatten, Staunässe, Pilzbefall oder mechanische Beschädigungen durch Gartengeräte. Je nach Ursache müssen Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wie die Verbesserung der Drainage oder das Entfernen von Pilzen.
  2. Boden vorbereiten. Entfernen Sie alle abgestorbenen Grasreste und Unkraut aus den kahlen Bereichen. Lockern Sie die Erde etwa 5-10 cm tief mit einer Harke oder einem Grubber auf. Bei verdichteter Erde arbeiten Sie etwas Sand oder Kompost ein, um die Bodenstruktur zu verbessern.
  3. Rasensamen auswählen und aussäen. Wählen Sie eine Rasenmischung, die zu Ihrem bestehenden Rasen und den Standortbedingungen passt. Säen Sie die Samen gleichmäßig mit etwa 20-25 Gramm pro Quadratmeter aus. Harken Sie die Samen leicht ein, sodass sie etwa 1 cm tief in der Erde liegen, aber noch Licht bekommen.
  4. Boden andrücken und bewässern. Drücken Sie die eingesäten Bereiche vorsichtig mit der Rückseite der Harke oder einem Brett an, damit die Samen guten Bodenkontakt haben. Bewässern Sie die Fläche sofort nach der Aussaat gründlich, aber sanft, um die Samen nicht wegzuspülen.
  5. Regelmäßig bewässern. Halten Sie die Erde in den ersten 2-3 Wochen konstant feucht. Gießen Sie täglich morgens oder abends mit feinem Sprühstrahl. Die Erde sollte nie völlig austrocknen, aber auch nicht durchweicht sein. Nach der Keimung können Sie die Bewässerung allmählich reduzieren.
  6. Keimung überwachen. Die ersten Keimlinge zeigen sich meist nach 7-14 Tagen, je nach Temperatur und Rasensorte. Betreten Sie die neu gesäten Bereiche in den ersten 4-6 Wochen nicht. Warten Sie mit dem ersten Mähen, bis das neue Gras etwa 8 cm hoch gewachsen ist.