Tomatenpflanzen vor Hornwürmern schützen
Hornwürmer bekämpft man durch regelmäßige Kontrolle der Pflanzen, Absammeln der Raupen und vorbeugende Maßnahmen wie Begleitpflanzen und natürliche Feinde.
- Pflanzen täglich kontrollieren. Untersuchen Sie Ihre Tomatenpflanzen jeden Morgen gründlich. Achten Sie besonders auf abgefressene Blätter, schwarze Kotkrümel am Boden und die charakteristischen grünen Raupen. Hornwürmer sind meist auf der Unterseite der Blätter oder an den Stängeln zu finden.
- Hornwürmer von Hand absammeln. Sammeln Sie die Raupen mit Handschuhen ab und werfen Sie sie in einen Eimer mit Seifenwasser. Die großen, grünen Raupen mit den weißen Streifen sind gut sichtbar, wenn man weiß, wonach man sucht. Kontrollieren Sie auch benachbarte Pflanzen.
- Begleitpflanzen setzen. Pflanzen Sie Basilikum, Dill oder Ringelblumen zwischen Ihre Tomaten. Diese Pflanzen schrecken Hornwürmer ab und locken gleichzeitig nützliche Insekten an, die als natürliche Feinde fungieren.
- Nützlinge fördern. Schaffen Sie Lebensräume für Schlupfwespen, Marienkäfer und Vögel in Ihrem Garten. Diese natürlichen Feinde halten die Hornwurmpopulation in Schach. Vermeiden Sie chemische Pestizide, die auch die Nützlinge schädigen.
- Mulch regelmäßig wenden. Harken Sie den Mulch um Ihre Tomatenpflanzen alle zwei Wochen um. Dadurch stören Sie die Verpuppung der Hornwürmer im Boden und reduzieren die nächste Generation erheblich.
- Befallene Pflanzenteile entfernen. Schneiden Sie stark befallene Blätter und Triebe sofort ab und entsorgen Sie diese über den Hausmüll. Werfen Sie befallenes Material niemals auf den Kompost, da sich dort die Schädlinge weiter entwickeln können.