Wasserschäden an Rigipswänden reparieren
Wasserbeschädigte Rigipsplatten müssen vollständig getrocknet, beschädigte Bereiche ausgeschnitten und durch neue Stücke ersetzt werden, bevor gespachtelt und gestrichen wird.
- Wasserquelle stoppen und trocknen lassen. Finden Sie zuerst die Ursache des Wasserschadens und beseitigen Sie diese. Lassen Sie die betroffenen Wände mindestens 48 Stunden vollständig trocknen. Verwenden Sie bei Bedarf Ventilatoren oder Entfeuchter, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Prüfen Sie mit einem Feuchtigkeitsmessgerät, ob die Wand wirklich trocken ist.
- Beschädigte Bereiche markieren und ausschneiden. Markieren Sie alle verfärbten, aufgequollenen oder weichen Stellen mit einem Bleistift. Schneiden Sie diese Bereiche mit einem Cuttermesser oder einer Stichsäge rechteckig aus. Achten Sie darauf, bis zur nächsten Holzlatte zu schneiden, damit Sie eine stabile Befestigungsmöglichkeit für das neue Stück haben.
- Neues Rigipsstück zuschneiden und einsetzen. Messen Sie das ausgeschnittene Loch genau aus und schneiden Sie ein passendes Stück Rigipsplatte zu. Das neue Stück sollte etwa 2-3 mm kleiner sein als das Loch. Befestigen Sie es mit Rigipsschrauben an den dahinterliegenden Holzlatten. Die Schraubenköpfe müssen leicht versenkt werden.
- Fugen verspachteln und glätten. Tragen Sie Fugenspachtel auf die Ränder und Schraubenlöcher auf. Kleben Sie Fugenband über die Nahtstellen und streichen Sie es mit dem Spachtel glatt. Lassen Sie alles trocknen und tragen Sie eine zweite, dünnere Schicht auf. Nach dem Trocknen schleifen Sie die Oberfläche mit feinem Schleifpapier glatt.
- Grundieren und streichen. Grundieren Sie die reparierte Stelle mit Tiefengrund oder Haftgrund. Nach dem Trocknen streichen Sie die Fläche mit der passenden Wandfarbe. Meist sind zwei Anstriche nötig, um eine gleichmäßige Farbdeckung zu erreichen.