Fenster reparieren, das nicht richtig schließt

Ein klemmendes Fenster lässt sich meist durch Reinigung der Schienen, Nachstellen der Beschläge oder Austausch defekter Dichtungen wieder gangbar machen.

  1. Fenster gründlich reinigen. Entfernen Sie zunächst groben Schmutz aus den Fensterrahmen und Führungsschienen mit einer alten Zahnbürste. Wischen Sie anschließend alle beweglichen Teile mit einem feuchten Lappen ab und entfernen Sie Ablagerungen von Staub, Pollen oder Insektenresten. Bei hartnäckigem Schmutz verwenden Sie eine milde Seifenlösung.
  2. Scharniere und Beschläge schmieren. Geben Sie wenige Tropfen säurefreies Maschinenöl oder spezielles Fensterbeschlag-Spray auf alle beweglichen Teile. Arbeiten Sie das Öl durch mehrmaliges Öffnen und Schließen des Fensters ein. Verwenden Sie niemals WD-40 oder ähnliche Kriechöle, da diese Staub anziehen und das Problem verschlimmern können.
  3. Fensterflügel justieren. Prüfen Sie, ob der Fensterflügel schief hängt oder sich verzogen hat. Bei modernen Fenstern können Sie die Position über die Justierschrauben an den Scharnieren korrigieren. Drehen Sie diese vorsichtig mit einem Inbusschlüssel, bis der Flügel wieder plan im Rahmen sitzt. Testen Sie nach jeder Einstellung das Schließverhalten.
  4. Dichtungen überprüfen und erneuern. Kontrollieren Sie die Gummidichtungen auf Risse, Verhärtung oder Verformungen. Defekte Dichtungen können das Fenster am ordnungsgemäßen Schließen hindern. Ziehen Sie alte Dichtungen vorsichtig aus der Nut und reinigen Sie die Aufnahme gründlich. Drücken Sie die neue Dichtung gleichmäßig in die Nut ein, ohne sie zu überdehnen.
  5. Schließmechanismus einstellen. Bei Fenstern mit Dreh-Kipp-Beschlag überprüfen Sie den Schließzapfen und die Schließstücke im Rahmen. Diese müssen exakt aufeinander treffen. Lösen Sie die Schrauben der Schließstücke leicht und justieren Sie deren Position, bis der Schließvorgang wieder reibungslos funktioniert. Ziehen Sie die Schrauben anschließend wieder fest an.