Hochbeet aus Holz selber bauen
Ein Hochbeet ist der effektivste Weg, um die Erntezeit zu verlängern und den Rücken bei der Gartenarbeit zu schonen. Durch die natürliche Wärmeentwicklung innerhalb der Schichtung gedeihen Gemüse und Kräuter deutlich schneller als im flachen Gartenboden, während Schnecken und Unkraut effektiv ausgebremst werden. Der Erfolg steht und fällt mit der Wahl des richtigen Holzes und der passenden Auskleidung. Wer auf eine solide Konstruktion setzt, bei der die Längsseiten durch stabile Eckpfosten gesichert sind, wird über Jahre hinweg Freude an seiner grünen Oase haben. Es geht nicht um Perfektion beim Hobeln, sondern um Stabilität und das richtige Schichten im Inneren.
- Platzwahl und Grundfläche. Suchen Sie einen sonnigen Platz aus und stecken Sie die Grundfläche mit Schnur und Hölzern ab. Entfernen Sie die Grasnarbe, damit das Beet direkt auf dem mineralischen Boden steht.
- Untergrund vorbereiten. Legen Sie ein engmaschiges Wühlmausgitter aus verzinktem Draht auf die Fläche. Überlappen Sie die Bahnen um mindestens 10 Zentimeter und tackern Sie diese am unteren Rand des Holzrahmens fest.
- Rahmen verschrauben. Verschrauben Sie die Dielen mit den Eckpfosten zu einem stabilen Rahmen. Verwenden Sie für jede Ecke mindestens drei Schrauben pro Diele.
- Folienschutz anbringen. Tackern Sie eine reißfeste Teich- oder Noppenfolie an die Innenseiten der Wände. Lassen Sie die Folie am Boden offen, damit überschüssiges Wasser versickern kann.
- Schichtung aufbauen. Füllen Sie das Beet zuerst mit grobem Gehölzschnitt, dann mit Häckselgut, gefolgt von einer Schicht Gartenabfällen oder Kompost. Den Abschluss bildet hochwertige Pflanzerde.
- Abschlussarbeiten. Wässern Sie die frische Erde gründlich, damit sie sich setzt. Nach ein paar Tagen können Sie die ersten Setzlinge einpflanzen.