Kaputten Zaunpfosten reparieren - Schritt für Schritt Anleitung

Ein gebrochener Zaunpfosten lässt sich mit Pfostenschuhen, Betonfertigmischung oder durch Austausch reparieren. Die Methode hängt von der Art und dem Ausmaß des Schadens ab.

  1. Schaden beurteilen und Materialien besorgen. Prüfen Sie zunächst, ob der Pfosten nur angeknackst, komplett gebrochen oder verrottet ist. Bei oberflächlichen Rissen reichen Pfostenschuhe und Schrauben. Für schwere Schäden benötigen Sie einen neuen Pfosten, Betonfertigmischung, eine Schaufel und eventuell einen Brecheisen zum Entfernen des alten Fundaments.
  2. Arbeitsbereich absichern und vorbereiten. Entfernen Sie zunächst die Zaunbretter oder Drahtgeflechte vom beschädigten Pfosten. Graben Sie das Erdreich um den Pfosten herum etwa 30 cm tief aus, um Zugang zum Fundament zu bekommen. Bei Betonfundamenten müssen Sie möglicherweise den alten Beton aufbrechen.
  3. Pfostenschuh-Reparatur bei kleineren Schäden. Wenn der Pfosten nur angeknackst ist, können Sie ihn mit einem Pfostenschuh stabilisieren. Setzen Sie den Metallschuh über das beschädigte Ende und schrauben Sie ihn fest. Diese Methode funktioniert am besten bei Holzpfosten, die maximal ein Drittel ihrer Stärke verloren haben.
  4. Kompletter Pfostenaustausch bei schweren Schäden. Entfernen Sie den alten Pfosten komplett aus dem Fundament. Graben Sie das Loch etwa 60 cm tief und 20 cm breiter als der neue Pfosten. Setzen Sie den neuen Pfosten ein und richten Sie ihn mit der Wasserwaage aus. Füllen Sie das Loch zur Hälfte mit Betonfertigmischung und gießen Sie Wasser dazu.
  5. Beton aushärten lassen und Zaun wieder montieren. Stützen Sie den neuen Pfosten mit Brettern ab und lassen Sie den Beton mindestens 24 Stunden aushärten. Bei kaltem Wetter verlängert sich die Trockenzeit auf 48 Stunden. Erst danach können Sie die Zaunbretter oder das Drahtgeflecht wieder anbringen.