Geigenfeige richtig pflegen - Anleitung für die Zimmerpflanze
Eine Geigenfeige braucht einen hellen Standort ohne direkte Sonne, mäßiges Gießen und regelmäßiges Entstauben der Blätter. Mit der richtigen Pflege wird sie zur prächtigen Zimmerpflanze.
- Den idealen Standort wählen. Stellen Sie die Geigenfeige an einen hellen Platz mit viel indirektem Licht. Ein Fenster nach Osten oder Westen ist perfekt. Vermeiden Sie direkte Mittagssonne, da diese die großen Blätter verbrennen kann. Die Pflanze mag keine Zugluft und sollte mindestens einen Meter von Heizkörpern entfernt stehen.
- Richtig gießen. Gießen Sie erst, wenn die obersten 3-5 cm der Erde trocken sind. Meist reicht einmal pro Woche im Sommer und alle 10-14 Tage im Winter. Gießen Sie gründlich, bis Wasser aus den Ablauflöchern läuft, und entfernen Sie überschüssiges Wasser nach 30 Minuten aus dem Untersetzer. Staunässe ist der häufigste Grund für Probleme.
- Luftfeuchtigkeit erhöhen. Geigenfeigen lieben hohe Luftfeuchtigkeit von 40-60%. Stellen Sie eine Schale mit Wasser und Kieselsteinen unter den Topf oder verwenden Sie einen Luftbefeuchter. Besprühen Sie die Blätter nicht direkt, da dies zu Pilzbefall führen kann.
- Blätter regelmäßig reinigen. Wischen Sie die großen Blätter einmal wöchentlich mit einem feuchten, weichen Tuch ab. So entfernen Sie Staub, der die Photosynthese behindert. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und keine Reinigungsmittel. Glänzende Blätter sind ein Zeichen für eine gesunde Pflanze.
- Düngen und umtopfen. Düngen Sie von März bis September alle 3-4 Wochen mit einem verdünnten Flüssigdünger für Grünpflanzen. Topfen Sie alle 2-3 Jahre in einen nur wenig größeren Topf um, am besten im Frühjahr. Verwenden Sie hochwertige Zimmerpflanzenerde mit guter Drainage.
- Probleme erkennen und beheben. Gelbe oder braune Blätter deuten meist auf Wasserstress hin - zu viel oder zu wenig. Neue Blätter, die klein bleiben, zeigen Lichtmangel an. Bewegen Sie die Pflanze nicht häufig, da sie auf Standortwechsel empfindlich reagiert und Blätter abwerfen kann.