Minze anbauen ohne dass sie den ganzen Garten überwuchert

Minze in Töpfen oder mit Wurzelsperren anbauen und regelmäßig zurückschneiden, damit sie nicht unkontrolliert wuchert.

  1. Topfanbau vorbereiten. Wählen Sie einen Topf mit mindestens 30 cm Durchmesser und guten Abzugslöchern. Füllen Sie ihn mit hochwertiger Blumenerde und mischen Sie etwas Kompost unter. Der Topf kann im Boden eingegraben oder oberirdisch aufgestellt werden.
  2. Wurzelsperre einbauen. Graben Sie ein 40 cm tiefes Loch und setzen Sie eine Kunststoff- oder Metallbarriere rund um die Pflanzstelle ein. Die Sperre sollte 2-3 cm über der Erde herausragen, damit die Ausläufer nicht darüber kriechen können.
  3. Minze richtig pflanzen. Setzen Sie die Minzpflanzen in die vorbereiteten Töpfe oder das eingegrenzte Beet. Halten Sie 20-30 cm Abstand zwischen den Pflanzen ein und gießen Sie nach dem Pflanzen gründlich an.
  4. Regelmäßig zurückschneiden. Schneiden Sie die Minze alle 3-4 Wochen um ein Drittel zurück, auch wenn Sie sie nicht ernten. Entfernen Sie dabei besonders die Blütentriebe, da die Pflanze nach der Blüte weniger aromatisch wird.
  5. Ausläufer kontrollieren. Prüfen Sie wöchentlich, ob Ausläufer aus dem Topf oder über die Wurzelsperre hinauswachsen. Schneiden Sie diese sofort ab oder graben Sie sie aus, bevor sie sich etablieren können.
  6. Jährlich teilen. Teilen Sie die Minzpflanzen jedes Frühjahr, indem Sie den Wurzelballen ausgraben und in kleinere Stücke zerteilen. Pflanzen Sie nur die gesündesten Teile wieder ein und entsorgen Sie den Rest.