Sandigen Boden für Bepflanzung verbessern
Sandigen Boden verbessert man durch Einarbeiten von Kompost, Lehm und organischen Materialien, um die Wasserspeicherung und Nährstoffversorgung zu erhöhen.
- Bodenanalyse durchführen. Graben Sie an mehreren Stellen 20-30 cm tiefe Löcher und betrachten Sie die Bodenbeschaffenheit. Sandiger Boden fühlt sich körnig an, lässt sich nicht formen und Wasser versickert sehr schnell. Führen Sie zusätzlich einen pH-Test durch, da sandige Böden oft leicht sauer sind.
- Kompost und organisches Material einarbeiten. Verteilen Sie eine 5-8 cm dicke Schicht reifen Kompost oder Laubkompost auf der Fläche. Arbeiten Sie zusätzlich gut verrotteten Stallmist, Rindenhumus oder Kokosfasern ein. Diese Materialien verbessern die Wasserspeicherung und liefern kontinuierlich Nährstoffe.
- Lehm oder Tonmehl hinzufügen. Mischen Sie 2-3 Liter Bentonit-Tonmehl oder lehmige Gartenerde pro Quadratmeter unter den Sand. Der Lehm bindet Wasser und Nährstoffe und verbessert die Bodenstruktur erheblich. Arbeiten Sie das Material 15-20 cm tief ein.
- Bodenverbesserung einarbeiten. Graben Sie den Boden spatentief um und mischen Sie alle Zusätze gründlich unter. Vermeiden Sie das Arbeiten bei zu feuchtem Boden. Die ideale Zeit ist bei leicht feuchter Erde, die nicht an den Werkzeugen klebt.
- Mulchschicht auftragen. Bringen Sie eine 3-5 cm dicke Mulchschicht aus Rindenmulch, Grasschnitt oder Stroh auf. Diese schützt vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und zersetzt sich langsam zu wertvollem Humus, der den Boden langfristig verbessert.
- Gründüngung säen. Säen Sie auf brachliegenden Flächen Gründüngungspflanzen wie Phacelia, Senf oder Lupinen. Diese Pflanzen lockern mit ihren Wurzeln den Boden, sammeln Nährstoffe und werden später untergegraben, wo sie zu wertvollem Humus verrotten.